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Zuckerhütl (3.507 m)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ZUCKERHÜTL und damit den höchsten Gipfel der Stubaier Alpen erreicht man vom Becherhaus über den Gipfel des Wilden Pfaff (siehe dort) und den Abstieg in den Pfaffensattel. Von dort aus folgt man nur noch der markanten Firnschneide hinauf zum Gipfelbereich. Reichte der Firn noch bis vor wenigen Jahren ganz hinauf zum Gipfel, so hat das Klima in den letzten Jahren immer wieder “Zucker” verbraucht, und man muß heute bereits deutlich unterhalb des höchsten Punktes in den Fels treten. Aber auch das ist für versierte Alpinisten kein Problem.
Die Steilheit der Firnschneide, der Anstieg über Gletscher und die Gesamtanforderungen der Route sollten allerdings niemanden dazu verleiten, das ZUCKERHÜTL als “Spaziergang” anzusehen. Es ist und bleibt ein Dreieinhalbtausender mit ernsthafter Tourenplanung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer sich im Fels (Ostgrat Wilder Pfaff), auf Gletscher (Querung Übeltalferner) und im Firn (Firnschneide Zuckerhütl) nicht absolut sicher fühlt, sollte sich die Dienste eines Bergführers sichern. Wie heißt es doch so schön ?

Wie oft bist du am Berg schon umgekehrt ?
Es ist nicht Feigheit, was der Berg dich lehrt.
Fällt auch dem Leichtsinn noch ein Gipfel in den Schoß,
erst im Verzicht zeigt sich der Meister groß.
Solang du lebst, führst mit dir selbst du Krieg.
Sich selbst bezwungen : schönster Gipfelsieg.
 

 

 

 

 

 

 

 






Die Firnschneide ist meist bereits in den frühen Morgenstunden gut zu gehen, nur selten sind Steigeisen nötig. Aber man kann es sich nicht aussuchen, und die Eisen gehören ins Gepäck. Auch die Konsistenz der Firnschneide reicht von “ in einem Stück” bis hin zu “spaltendurchzogen”. Die Steilheit reicht an die 45°.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte eines Gipfelkreuzes : Im Frühjahr 2001 wurde das alte Kreuz Opfer eines Höhensturmes mit bis zu 250 km/h Wind. Im Jahr darauf wurde das neue Kreuz per Helikopter geliefert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

 

Gegenperspektive : links der Blick vom Becherhaus auf das Hütl,
rechts der Blick zurück über die Müllerhütte zum Becherhaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herrlich auch der Blick vom Hütl ins Stubaital.
Rechts thront der Hager (Habicht) 3.277 m über dem Tal.

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

 

Und auch aus dem Stubaital der Blick zurück :
links aus dem Tal bei Neustift, rechts vom Gipfelkamm nahe der Schaufelspitze.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Nordflanke des Zuckerhütl (rechts im Bild) haben übrigens seinerzeit Pit Schubert und sein Team
die berühmt, berüchtigten Versuche zu Mitreißstürzen gemacht und dokumentiert.
Nur ganz nebenbei bemerkt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

 

Zuckerverbrauch :
Zwischen 1993 (links) und 2003 (rechts) hat die Firnflanke des Hütls
eine Menge Substanz verloren. Ob der Firn nochmal zurückkehrt ?

 

 

 

 

 

 

 

Zuckerverbrauch 2012:
Erneut hat das Klima Substanz gekostet.
Vom Becher stellt sich das Hütl derzeit so dar:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abend am Hütl,
gesehen vom Becherhaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leere Getränkeflaschen gehören nicht unter die Steine neben dem Gipfelkreuz !

 

 

 

 

© alle Fotos : St.Mertens / becherhaus.com / outdoorservice.de