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Sonklarspitze (3.467 m)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karl von Sonklar (1816 - 1885), k.u.k. Vermessungsoffizier, Oberstleutnant, ist der Namensgaber für diesen Firngipfel vis-a-vis des Becherhauses. Sonklar gehörte zu den echten Pionieren der Ostalpen, der mit etwa 650 eigenen Vermessungen und einer zusammengestellten Übersicht von etwa 3000 Höhenangaben einen enorm wichtigen Beitrag zur Kartografie der Ostalpen geleistet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Becherhaus führt der Weg hinab in die Gletschersenke und gleich wieder hinauf auf den leichten Firnrücken, der vom Ostgrat des Wilden Pfaff an der Müllerhütte vorbeizieht. Von diesem Rücken an einigen Spalten rechtsumfassend vorbei zuletzt in stetigem Anstieg zum Einstieg in den Sonklar Ostgrat.

 

 

 

 

 

Der Ostgrat ist meist problemlos und ohne weitere Sicherungen zu durchsteigen. Stellen II sagt der Führer. Zunächst in gut gestuftem Fels, dann zwei Firnstücke querend, zuletzt wieder im Fels werden die gut hundert Höhenmeter überwunden, bis man die Firnkuppe erreicht. Nun noch den Rest im Firn zum Gipfel.
Das Gipfelkreuz steht etwas abseits.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Katastrophenjahr 2003, dem superheißen Jahr, war der Firn unterhalb des Einstiegs in den Ostgrat soweit weggetaut, dass es allergrößte Schwierigkeiten machte, den Grat über das nasse und versandete Geröll überhaupt zu erreichen. Hoffen wir, dass uns solche Hitzeperioden künftig erspart bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leere Getränkeflaschen gehören nicht unter die Steine neben dem Gipfelkreuz !

 

 

 

 

© alle Fotos : St.Mertens / becherhaus.com / outdoorservice.de